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Träume

Traum #13 – Das Mähdrescher-Pferd

Ich gehe vom Garten meiner Eltern aus mit einem Pferd Gassi. Vom Aussehen her müsste es ein Haflinger gewesen sein. Erst mampft es mal gemütlich hier und da. Dann aber setzt es sich eine seltsame Vorrichtung auf den Kopf. Ja, es setzt sich das auf den Kopf. Aber nicht mit den Vorderbeinen. Irgendwie entwickelt es kurz menschliche Arme und macht das. Und ich steh daneben und wundere mich höchstens. Dann wird es noch seltsamer. Dieser Mähdrescher-Aufsatz fängt an sich zu drehen und das Pferd senkt den Kopf und häckselt damit Pflanzen weg. Das Ganze klingt auch wie ein Häcksler. Das Pferd mäht aber auch nicht alles wahllos nieder. Es wählt gezielt nur kleine Polster bestimmter Pflanzen aus, bevorzugt mit rosa Blüten oder weißen Fruchtständen, darunter auch Pusteblumen. Das geht eine ganze Weile so, Richtung nächstes Dorf. In einem Talkessel machen wir Pause. Das Pferd legt sich gemütlich in die Wiese und ich lege meinen Kopf auf seinen Bauch und chille mit. Da zieht ein Gejohle auf und ein Trupp junger Männer in mittelalterlich anmutenden Schaumstoff-Rüstungen kommt des Weges. Sie bemerken uns nicht und fangen an, in unsere Richtung Axtweitwurf zu üben. Mein Pferd erschreckt sich und steht ruckartig auf, ich kann es gerade noch einfangen. Wütend gehe ich auf die Axtwerfer zu und will mich beschweren, dass sie mein Pferd so erschreckt haben. Aber statt mir auch nur zuzuhören oder sich gar zu entschuldigen, lachen sie mich aus und werfen uns Äxte hinterher.

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