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Bildersammlungen Kunst&Kultur

Gartic-Phone Gallerie (2)

Wir haben es wieder getan!
Und ich werde es nun wie ein Sport-Kommentator oder wahlweise Kunstkritiker umschreiben.

https://garticphone.com/de
Eine tolle Mischung aus Montagsmaler, Dixit und stille Post.
Die Ergebnisse kann man dann hinterher als GIFs runterladen. Deswegen eröffne ich jetzt diesen Beitrag und nutze ihn als Gallerie!
Viel Spaß!

https://tinschen-schreibt.blog/2021/04/07/garticphone-spass-gallerie/
Hier haben wir es mit der Kategorie „Erstaunliche Konsequenz“ zu tun. Beide Substantive blieben durchweg erhalten. Lediglich beim Verb war man sich nie ganz sicher.
Der Schmetterling blieb über alle Runden erhalten und wurde sogar rosa gemalt, wenn es nicht ausdrücklich im Text stand – zumindest solange er in Verbindung mit Schokolade war. Erst als aus der Schokolade eine Waffel mit Marmelade wurde, wechselte die Farbe zu einem Blau. Die einzige vorwiegend rosa Gattung die mir einfällt, sind die Weinschwärmer…
… hier der mittlere, der seit ca. 6 Jahren in meiner „Sammlung“ liegt. Blaue Schmetterlinge sind dagegen recht häufig, es gibt sogar eine ganze Familie namens Bläulinge (wobei die meisten eher grün oder orange bis braun sind)… aber genug kluggeschissen.
Hier wieder einmal erstaunliche Konsequenz. Besonders interessant finde ich, dass im ursprünglichen Satz das Zebra nur über eine Straße geht und der Zebrastreifen zur Überquerung erst bei der Umsetzung dazu kommt – wo das Zebra auch eher eine Straße entlang geht. Hmmmmm…. doof gucken tut es leider nirgends 😉
Diese Bildreihe nun ist durch stetigen Wandel gekennzeichnet. Mit dem Ausgangssatz „Charlie Chaplin fährt Einrad auf dem Mond“ ist schnell Schluss, als die Bildinterpretin ihre Vertextlichung nicht mehr fertig geschrieben bekommt. Der neue Arbeitsauftrag wird eigentlich sehr schlüssig umgesetzt aber auch dies führt zu einer vollkommenen Umdeutung. Ein Einradfahrender Charlie Chaplin wird also zur Hexe, die in einen hölzernen Baum-Hintern kracht. Sehr schön!
Auch hier haben wir ein mäßiges Inkonsequenz-Chaos. Wenn wir nur wüssten, was im zweiten Nebensatz der Ausgangs-Beschreibung „Eine Frau ging aufs Klo“ gekommen wäre! Jedenfalls lernen wir aus dieser Bildserie, dass man nie nackt aufs Klo gehen sollte. Das Risiko, sich gefährliche Hautverbrennung zuzuziehen scheint zu groß. Noch schlimmer: Ehe man es sich versieht, hockt man bei der Verrichtung seines Geschäfts mitten auf einem FKK-Strand. Wie peinlich!
Diese Bildserie stammt aus der Kategorie „This escalated quickly“. Da will man nur in Ruhe ein intelektülles Theaterstück beobachten, schon wird man von seinen Puppen im eigenen Puppenhaus angegriffen. Und nicht genug, dass man dann schon wehrlos ist, zack kommt auch noch ein unter Glühweineinfluss stehender Mann und versucht Dich unter Gewaltandrohung zu vergewaltigen. Diese Welt ist einfach grausam.
Hier noch ein Rezept: Man nehme eine Milchschnitte, öffne die obere Teigdecke, lege Chillischoten und Schokotafeln nach Bedarf hinein (wer will, kann auch noch ein Salatblatt dazu legen) und fertig ist ein nahrhafter, würziger Snack für zwischendurch!
Und hier noch die Nachspeise: Fröhlicher Schokoladenkuchen. Besonder beliebt in der Punkerszene. Es empfiehlt sich, vor Genuss seines Kuchenstücks die Haare mit Käse einzureiben. Das verbessert das olfaktorische Geschmackserlebnis.
In dieser Bildserie entwickelt sich unsere Sabby schrittweise zu einem Pornostar, der sich zudem in der Sportart „Zucchini-Präzisionswurf“ für die nächste Olympiade übt. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass in diesem Künstlerkreis das Schlüsselwort „Frau“ offenbar stets eine nackte Blondine mit Riesenbrüsten hervorruft.
Hier haben wir wieder eine sehr konsequente Bilderreihe vor uns, in der lediglich hintenheraus die Brücke verloren geht. Der Biber scheint über den Zeitverlauf auch seine Skateboard Skillz zu verbessern. Im ersten Bild wurde er wohl noch sehr gegen seinen Willen aufs Brett gesetzt und sieht daher etwas ängstlich aus. Dann aber besiegt er seine Angst und traut sich schon zaghaft, seine Pfote in die Luft zu heben und ein vergnügtes „Hui“ von sich zu geben. Schließlich entdeckt er sein Naturtalent zum Skateboarden und posed regelrecht übers Parkett. Nice!
In dieser Bilderreihe spiegelt sich der Wandel der Gesellschaft weg von Rassismen wider. Der gut bestückte ältere Herr asiatischer Herkunft wandelt sich zum simplen älteren, sympatischen Menschen. Er wird ein freundlicher Opa, der seinen verstorbenen besten Kumpel zum Angeln mit nimmt. Und am Ende stellt sich heraus, der verstorbene beste Kumpel war seine Frau. Wie romantisch!
Hier sehen wir wieder eine erstaunliche Konsequenz. Substantive wie Verben bleiben im Wesentlichen gleich. Einzig das Alter der Elefantenreiterin ändert sich. Und, erstaunlich: Keine der pinkelnden Frauen ist blond! Soll das etwa bedeuten, Blondinen können auch Elefanten besser einhalten? Wir werden es wohl nie erfahren.
Im Ausgangstext wird nach einem T-Rex verlangt. Das Ergebnis ähnelt aber sehr viel mehr einem Velociraptor ala Jurassicpark. Das Subwaysandwich ist sehr überzeugend dargestellt. Im Folgebild entsteht morphologisch schließlich ein dem T-Rex sehr ähnliches Tier, der Belag des Sandwiches hat sich aber stark verändert. Im Abschlussbild sehen wir dann eine Darstellung von Godzilla, wie er ein mit vermutlich kleinen Japanern belegtes Kastenbrot vertilgen möchte.
In der ersten Bildinterpretation entsteht die Möglichkeit, sich vom Krokodil als gefährlichem Wasserreptil zu distanzieren. Von der Wasserschlange über das Liopleurodon bis zum Ichtyosaurus wäre alles möglich gewesen. Stattdessen gehört diese Bilderserie jetzt wieder in die Kategorie der erstaunlichen Konsequenz. Positiv hervorzuheben ist aber die Artenvielfalt und Variabilität der Beblümung.
Endlich! Die Frage um Godzillas Geschlechtszugehörigkeit ist geklärt!
Auch hier zeigt sich wieder der Hang der Runde, Frauen als blond und meist auch nackt darzustellen. Die Brüste in dieser Bilderserie sind ausnahmsweise auch mal normal groß. Die dargestellten Eissorten umfassen konsequent (mindestens zwei mal): Schlumpfeis, Zitronensorbet, Pistazie, Erdbeere und Schokolade. Wobei tragischweise immer mindestens das Erdbeereis runter fällt. Daraus lässt sich ableiten, dass alle Künstler dieses Eis am liebsten essen und es daher als besonders tragisch empfinden, es zu verlieren.
Hier haben wir einmal mehr eine tragische Geschichte vor uns. Ein erfolgreicher Trompetenspieler erblindet (vermutlich durch exzessives Rampenlicht). Trotz dieses Schicksalsschlages möchte er seine Leidenschaft aber nicht aufgeben. So macht er sich auf, wenigstens noch in Fußgängerzonen aufzutreten. Als er bei seinem ersten Auftritt seine zwei Hände zum Trompetespielen verwendet, entläuft ihm sein Blindenhund. Vom eigenen Rhythmus angetrieben tänzelt er auf die nahegelegene Straße, wo ihn schließlich eine gerade vom Einkauf zurück kehrende Familie überfährt. Die Kinder erleiden ein schweres Trauma und bekommen fortan beim Anblick von Trompeten Panikattacken.
Ja. Was soll man dazu noch sagen.

Ausreichend verstört?
Eine Reihe hab ich noch! Bald auf diesem Kanal. Liken und abonnieren, aktiviert die Glocke und der ganze Quatsch!

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